WMDEDGT 10/2026

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Der Freundeskreis Tagebuchbloggen trifft sich auch an diesem Monatsfünften wieder bei Frau Brüllen mit Beiträgen darüber, was wir eigentlich so machen den ganzen Tag.

So war es bei mir:

Den Tag begann ich damit, die standardmäßig zur Verfügung stehenden fünf Leben in einer Morgenrunde Blöcke zerschießen zu verspielen. 

Anschließend unter die Dusche und schnell noch einen Kaffee geext. 

Dann machte ich mich auf den Weg nach Ottweiler zu Peter, meinem Gitarristen im Duo Recobrado. Wir trafen uns, um zu proben und eine endgültige Stückauswahl zu treffen für unser Konzert „Streifzüge – Nordische Musik und musikalische Spaziergänge für Violine und Gitarre“ am 15. November in Furpach.

Lustigerweise hatte ich in der Nacht genau von dieser Stückauswahl bereits geträumt. Hatte im Traum allerdings den größten Teil der Noten zu Hause vergessen und außerdem war Peter gar nicht Peter, sondern der Tangourologe, spielte demzufolge also Klavier und nicht Gitarre und er musste die Probe sehr früh abbrechen, da er verletzt war – vor ein paar Tagen war ein Schrank auf ihn gefallen. 

Zum Glück öffnete mir in Ottweiler aber dann tatsächlich Peter die Tür und nicht der Tangourologe. Und ich hatte auch alle Noten dabei. So konnten wir also das Programm zusammenstellen für unser Konzert.

In der Probenpause wurde ich von Claudia und Peter zum sehr leckeren Mittagessen eingeladen: (Räucher-)Tofuwürfel mit Reis und Fenchelgemüse und Salat. Den leckersten Tofu, den ich je gegessen hatte, gab es bislang im Café Bali in Saarbrücken, aber dieser hier konnte durchaus mithalten. Leicht knusprig und äußerst raffiniert gewürzt. Claudia schwor, es sei lediglich Sojasauce und Ingwer und sonst nichts, aber wie gesagt: superlecker! Und Schokomousse zum Dessert, auch sehr fein.

Danach probten wir weiter.

Auf der Heimfahrt tätigte ich einen Lebensmitteleinkauf für die kommenden Herbstferientage.

Zuhause angekommen war es dann auch schon Zeit für First Dates. Mit Supermarkt Sushi.

In den Werbepausen kommunizierte ich mit einem Interessenten, der mich für seine Hochzeit nächstes Jahr im Sommer buchen wollte. Für den Zeitraum habe ich allerdings bereits mein Mobilheim in der Bretagne gebucht. Musste ihm also leider absagen, versorgte ihn aber noch mit Kontaktdaten von geeigneten Kolleg*innen.

Nach First Dates schaute ich noch Das Perfekte Dinner und beendete den TV Abend schließlich mit Wer wird Millionär.


Entdecke mehr von Solveigh Röttig

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Tags:

Kommentar verfassen