Das NO LIMITS Streichquartett zählt zu den außergewöhnlichsten Kammermusikformationen Deutschlands.

Mit Leichtigkeit wechselt das Ensemble von Klassik zu Tango, vom Rhythmischen ins Elegische, von selbst arrangierten Cross-Over-Werken zu betörenden Kleinoden der Quartett-Literatur.
Charmant und amüsant begleitet von informativen und überleitenden Moderationen, wird das Publikum vom ersten Stück in den Bann einer Musik gezogen, die keine Grenzen kennt.
Wolfgang Mertes – Violine
Solveigh Röttig – Violine
Angelika Maringer – Viola
Jan Krause – Cello
Wolfgang Mertes begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Geigenspiel. Sein musikalischer Weg führte ihn zum Studium bei Ulrike Dierick und Jens Ellermann. Im Laufe seiner Karriere gewann er den Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin und erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter von der Stadt Saarbrücken und dem Deutschen Musikwettbewerb. Als Solist trat er mit den Dresdner Philharmonikern und der Radio-Philharmonie Hannover auf. Seit 1999 ist er Erster Konzertmeister des Saarländischen Staatsorchesters. Neben seiner Orchestertätigkeit begeistert er auch mit den Formationen Yellow Cello, Bongos Bigband und Jazz à la française.
Wolfgang Mertes zeichnet sich durch Vielseitigkeit und Virtuosität aus und führt mit Charme und Esprit durch die Programme.
Solveigh Röttig studierte bei Jacek Klimkiewicz und Franciszek Jurys an der Darmstädter Akademie für Tonkunst. Als Geigerin war sie u. a. in den Orchestern der Staatstheater von Kassel, Darmstadt und Saarbrücken tätig. Konzertreisen führten sie u. a. nach Polen, Frankreich, Holland und Italien. Den Kammermusikliebhabern ist sie aus zahlreichen Konzerten mit dem Haydn Quartett Saarbrücken bekannt. Auch als Mitglied weiterer Formationen, u. a. Duo Recobrado, Ensemble Ceviceo und In.Zeit Ensemble widmet sich Solveigh Röttig neben ihrer pädagogischen Tätigkeit intensiv der Kammermusik. Zudem hat sie in den letzten Jahren ihre Freude am Jazz entdeckt, u. a. als Geigerin der Band Kuchen am Pool.
Solveigh Röttig besticht nicht nur durch die unerwarteten perkussiven Effekte ihres Spiels, sondern überzeugt als universelle Cross-Over-Instrumentalistin.
Angelika Maringer, in Österreich geboren, studierte Violine und Pädagogik bei Helfried Fister in Klagenfurt und Viola bei Hatto Beyerle in Hannover. Sie konzertierte mehrere Jahre mit dem Mentis Streichquartett im In- und Ausland, absolvierte Kammermusikkurse beim Alban Berg- und Amadeusquartett. Zehn Jahre lang unterrichtete sie an Berliner Musikschulen. Ihr Mitwirken als Bratschistin im Theater des Westens, im Friedrichstadtpalast, im Hebbeltheater, im Filmorchester Babelsberg, bei den Berliner Symphonikern u.a. rundeten ihr künstlerisches Schaffen ab. Seit 2008 unterrichtet sie Violine und Viola an der Musikschule St. Wendel und ist regelmäßig in verschiedenen Kammermusikensembles zu hören.
Angelika Maringer zeichnet sich durch ihren warmen Braschenton aus und spielt lyrische Passagen mit besonderem Feingefühl.
Jan Krause, in Hamburg geboren, entdeckte seine Liebe zum Cello im Alter von sechs Jahren und wurde mit 13 Jahren Jungstudent bei Arthur Troester in Lübeck. Sein Studium setzte er bei Gerhard Mantel in Frankfurt fort. Seit 1991 ist er Vorspieler der Violoncelli im Saarländischen Staatsorchester, dem er bis heute angehört.
Jan Krause ist mit seinem volltönenden Spiel der virtuose Garant für das oftmals turbulente Fundament des Cross Over Ensembles NO LIMITS.