WMDEDGT 05/2026

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Mit etwas zeitlichem Verzug möchte ich auch in diesem Monat berichten, was ich am Fünften so gemacht habe den ganzen Tag. Und viele weitere Berichte sind wie immer bei Frau Brüllen zu finden.

Nachdem ich den Wecker einmal gesnoozed hatte, stand ich auf und frühstückte ein Brötchen mit Nussnougatcreme (nicht die des Marktführers!). Und verabschiedete Maren in den Tag, die gerade übergangsweise hier wohnt.

Dienstags ist mein Unterrichtstag in St. Wendel und da Peter, der Gitarrist meines Duo Recobrado, in Ottweiler wohnt und Ottweiler auf dem Weg nach St. Wendel liegt, nutzen wir die Dienstagvormittage gerne hin und wieder für eine gemeinsame Probe und genau solch ein Probendienstag war heute.

Nach den vorwiegend südamerikanischen Programmen der letzten Jahre erweitern wir unser Repertoire und erarbeiten zur Zeit ein nordisches Programm.

Während der Probe musste ein Brot aus dem Backofen geholt werden und ich durfte ein Stück probieren und war sofort geinfluenced. Die Backmischung, mehr oder weniger eine Saatenmischung, kam direkt auf meinen Einkaufszettel.

Nach der Probe machte ich mich auf den Weg nach St. Wendel. Auf dem Weg erstand ich eine „Klappschmier“ beim Bäcker, diese war mein Mittagessen während der Weiterfahrt.

In der Musikschule angekommen fotografierte ich das Plakat für unsere Soundshapes Veranstaltungen Ende des Monats. Wir sollen nämlich Fotos machen, wenn wir das Plakat irgendwo sehen für eine Videocollage. Das Plakat hatte ich selbst vor einer Woche aufgehängt, aber ich denke, das zählt trotzdem.

In der Freistunde nach der ersten Schülerin sollte eigentlich eine Schnupperschülerin kommen heute. Da sie jedoch im Vorfeld bereits bei meiner Kollegin zur Schnupperstunde war und mit ihr vollauf glücklich und zufrieden war und auch keinen Vergleich mehr wollte, entfiel die Schnupperstunde und ich konnte zwei Geburtstagstelefonate führen. Einmal mit einer Saxophon-Jazzfreundin aus Darmstadt und dann noch mit der Freundin von Lorenz.

Und ich habe noch etwas Wranitzky geübt für das Jubiläumskonzert des Madrigalchors Illingen Mitte des Monats in der Illipse.

Auf der Heimfahrt nach der letzten Schülerin legte ich in Ottweiler einen Zwischenstopp ein in dem Geschäft, das mir Peter für die Brotbackmischung empfohlen hatte. Jedoch hatte er den Bestand dort bereits leergekauft. Also kaufte ich stattdessen ein paar Kosmetikartikel, die auf meinem Einkaufszettel standen.

Einen weiteren Zwischenstopp legte ich ein in dem Supermarkt, in dem ich sonst von zuhause aus einkaufe und hurra, hier gab es die Backmischung! Und noch einige Dinge mehr von meinem Einkaufszettel.

Einen dritten Zwischenstopp gab es beim Hüttenchinesen, bei dem ich mir ein Thai Curry bestellt hatte, das ich zuhause während des perfekten Dinners aß. Diese Woche aus dem Saarland! Die Teilnehmenden waren ganz überrascht, dass sie sich alle nicht kannten, aber wieso sollten sie? Wieso sollten sich Leute aus einem ganzen – wenn auch sehr kleinem – Bundesland eher kennen, als Leute aus einer einzelnen Stadt, aus der sie die Köche und Köchinnen ja sonst so zusammenwürfeln? Ich jedenfalls kannte auch niemanden und war nicht überrascht davon.

Tagesausklang auf dem Sofa, mit ausgiebig Handyzeit.

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