
Hurra, Monatsfünfter!
Also erzähle ich Frau Brüllen und allen anderen, die sich dafür interessieren, gerne, was ich so gemacht habe den ganzen Tag.
Erste Handlung am Morgen war die Verschiebung einer Quartettprobe für unsere Frühjahrskonzerte in Heusweiler, Dudweiler und St. Wendel. Zum Glück haben wir schnell einen Ersatztermin gefunden.
Auf Grund einer Mail zum Bigbandkonzert am vergangenen Wochenende rechnete ich mir für die Rechnungsstellung die Fahrtkosten dazu aus.
Anschließend widmete ich mich meiner neuen Leidenschaft: Ein Handyspiel, bei dem man Flüssigkeiten in verschiedenen Farben durch hin- und hergießen in Flaschen sortiert. Tatsächlich habe ich da leider eine kleine Sucht entwickelt in den letzten Wochen.
Anschließend der allmorgendliche Eintrag ins 6-Minuten-Tagebuch und danach Brötchenfrühstück mit Ei.
Ein bisschen Ablage gemacht und telefonisch einen Termin in der Bank vereinbart für nächste Woche.
Eine weitere Runde Flaschen sortiert.
Und mich dann meinem hauptsächlichen ToDo für heute gewidmet: Striche machen für Jekyll and Hyde. Für diejenigen, die mit dem Spielen eines Streichinstrumentes nicht so vertraut sind: der Bogen kann prinzipiell in zwei Richtungen geführt werden, entweder abwärts (Abstrich) oder aufwärts (Aufstrich), wofür es jeweils ein eigenes Zeichen gibt. Man kann aber auch mehrere Töne aneinandergehängt spielen, entweder gebunden oder abgesetzt in die gleiche Richtung. Ein und dasselbe Musikstück lässt sich so mit vielerlei unterschiedlichen Strichkombinationen spielen. Damit es aussieht und klingt wie aus einem Guss, sollten alle innerhalb einer Stimme dieselben Striche spielen und die anderen Stimmen daran angepasst werden. So etwas kann innerhalb der Proben entwickelt werden oder der/die Konzertmeister*in macht bereits im Vorfeld die Striche, um Probenzeit zu sparen. Dies war also meine heutige Aufgabe.
Nach zweieinhalb Stunden legte ich eine längere Pause ein und kochte Kartoffeln mit Blumenkohl und telefonierte dabei mit Luise, die gerade dabei war, innerhalb Luxemburgs von einem Unterrichtsort zum anderen zu fahren. Und anschließend noch mit Maren, die gerade auf der Heimfahrt aus Luxemburg war, wo sie heute einen touristischen Tag verbrachte.
Während des Essens schaute ich First Dates.
Und machte anschließend mit den Strichen weiter. Hurra, die Geigenstriche sind jetzt fertig! Müssen nur noch in die Noten der zweiten Geige übertragen werden. Und Bratsche und Cello stehen noch an in den nächsten Tagen. Aber nicht mehr heute.
Heute zum Tagesausklang dann nur noch TV: Knight and Day.
Hinterlasse einen Kommentar