
Es ist der Monatsfünfte – ihr wisst Bescheid: Heute wird berichtet, was man so tut den ganzen Tag. Viele weitere spannende Tagesberichte gibt es bei Frau Brüllen nachzulesen. Und hier kommt meiner:
Heute war ein Tag der Konzertorganisationen. Neben Üben und Proben und dem Auftritt selbst gibt es im Vorfeld eines Konzerts eine Vielzahl organisatorischer Dinge zu tun. Probentermine sind zu finden, Leute zusammenzutrommeln, Fotos sind zu verschicken, Konzertprogramme und Lebensläufe. Es gilt zu klären, wie Noten von A nach B kommen und zu verteilen sind und Raumgrößen sind zu überprüfen, inwiefern sie für welche Ensemblegröße geeignet sind. Und noch einiges mehr.
Noch vor dem Frühstück bekam ich eine Nachricht mit einem Update zu Probenterminen, die in ihrem Umfang überraschend waren. Hier wird es einer Klärung bedürfen, besonders dadurch, dass ich hier nicht nur für mich alleine stehe, sondern weitere Mitmusiker*innen zusammengetrommelt hatte. Ein Telefonat dazu wurde in der Nachricht bereits mit angekündigt, es wird also alles gut.
Sehr gut war auch, dass direkt nach Erhalt der Nachricht Luise anrief, da konnten wir die Sachlage schon mal gemeinsam durchsprechen.
Anschließend Brötchenfrühstück, auch heute wieder inklusive Ei. Das Frühstücksei diesmal von den Hühnern des Cellisten unseres Streichquartetts. Er hatte jedem von uns zum Neujahrskonzert in Landstuhl ein Päckchen mitgebracht. Als er sich die Hühner anschaffte vor ein paar Jahren, wurde vorab das Publikum befragt bei einem Konzert in St. Wendel, wie die Hühner denn heißen sollen. Ob es damals zu einem Ergebnis kam und zu welchem, weiß ich leider gar nicht mehr, da muss ich dringend mal nachfragen. Ich finde ja, als Huhn sollte man Henriette heißen. Wobei es allerdings mehrere Hühner sind, die können ja nun schlecht alle Henriette heißen. Hören Hühner eigentlich auf ihren Namen? Und hat so ein Huhn überhaupt Ohren? Weitere Fragen werfen sich auf.
Das nächste ToDo war, eine Terminfindung für ein Quartettkonzert im Herbst weiter voranzutreiben.
Anschließend habe ich ein paar letzte Steuersachen von 2023 abgelegt. Denn, Halleluja, heute war nun endlich, nach einigem Hin und Her und vielen Pausen dazwischen, die Erstattung für meine bereits im Dezember 2023 verstorbene Mutter auf meinem Konto angekommen.
Was außerdem ankam, waren Noten für ein Konzert im Mai. In digitaler Form, so dass ich sie direkt an die betreffenden Kolleg*innen weiterleiten konnte.
Ich machte mir ein schnelles Mie-Nudel-Gericht mit Erdnusssoße, Gurken und Koriander.
Und fragte ein weiteres Cello an für ein Orchesterprojekt.
Noch ein paar Telefonate mit Luise.
Und zum Tagesabschluss Dschungelcamp. Inklusive der Stunde danach und der halben Stunde nach der Stunde danach.
Hinterlasse einen Kommentar