WMDEDGT 11/2025

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Da Frau Brüllen an jedem Monatsfünften fragt, was wir eigentlich denn so machen den ganzen Tag, möchte ich auch heute gerne davon berichten, wenngleich es diesmal wenig zu erzählen gibt.

Denn ich bin krank und versuche tunlichst zur Generalprobe übermorgen für das Konzert am Sonntag wieder einigermaßen fit zu sein und noch fitter dann am Sonntag und demzufolge tue ich möglichst einfach gar nichts, lungere im Bett und auf dem Sofa herum, lutsche Pastillen und trinke Tee, was das Zeug hält, lasse mich vom TV berieseln und sehne Genesung herbei. Da fällt mir ein, irgendwann einmal möchte ich mal noch einen Beitrag verfassen über die „Freck“, eine nahe Anverwandte der „Flemm“, über die ich mich vor Jahren bereits ausgelassen habe. Beides eher wenig willkommene Zustände, die uns hier im Saarland ab und an mal befallen.

Morgens blieb ich ewig im Bett und als ich aufstand, war ich überrascht, wie frühlingshaft dieser Novembertag daherkam. Kurz hatte ich sogar überlegt, das Terrassensofa wiederzubeleben. Das erschien mir dann aber doch zu anstrengend, so dass ich mich für die oben erwähnten Tätigkeiten auf dem Wohnzimmersofa niederließ.

Und schwuppsdiwupps war der Tag dann auch schon rum.

Als es bereits dunkel war, erfuhr ich aus den Nachrichten noch, dass heute ein besonders hell strahlender Supermond am Himmel leuchtet. Ah, das war wohl also die Erklärung dafür, warum bereits gestern Abend schon der Mond so hell hier ins Haus leuchtete, dass ich kurz nachschauen musste, ob draußen irgendwo eine neue Lampe am Haus der Nachbarin angebracht war. Doch nein, das war auch gestern schon nur der Mond.

Um den Supermond zu fotografieren, betrat ich heute zu später Stunde also ein weiteres Mal die Terrasse. Und da der Vollmond im November Bibermond heißt, ist es quasi ein Superbibermond.

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