Da heute der Monatsfünfte ist, möchte ich gerne berichten, was heute so los war bei mir.
Vor zwei Tagen bin ich ja mit Frau Novemberregen nach Rostock gereist, wo ich kurz vor dem Weckerklingeln im sehr gemütlichen Bett erwachte. Und schon steckte auch schon Frau N, die schon vor geraumer Zeit aufgestanden war, den Kopf zur Tür herein mit der Frage, ob ich Kaffee wolle.
Die Vorbewohner unseres Apartments hatten allerdings die zur Kaffemaschine gehörende Kanne zerstört und es konnte nicht rechtzeitig Ersatz für uns beschafft werden, so dass der Kaffee per Hand und ganz ohne Filter aufgebrüht werden musste. Daran hatte ich mich gestern versucht und war vom geschmacklichen Ergebnis nicht überzeugt. Also verneinte ich die Frage.
Ohnehin waren wir in Bälde mit Frau Hafensonne und Frau Fischköppi zum Frühstück im Café Central verabredet.
Wohin wir nach dem Duschen auch aufbrachen.
Im Patriotischen Weg stimmte ich die Nationalhymne an, das soll doch sicher so, oder?
Sehr leckeres Frühstück! Lax Benedict. Also Eggs Benedict auf Lachs und Avocadomus. Und auch der Milchkaffee schmeckte deutlich besser als der von Hand gebrühte gestern.
Die Damen Hafensonne und Fischköppi versorgten uns mit viel Wissen zu Rostock und Umgebung und boten uns außerdem eine Fahrt nach Warnemünde an, die wir dankend annahmen. Rostock selbst hatten wir ja gestern schon erkundet, da passte Warnemünde heute sehr gut in den Plan.
Im Blazer am Meer war ich bisher noch nie. Aber heute! Es gab reichlich Wellengang. Und eine kleine Segelregatta konnten wir beobachten. Für ein Fischbrötchen waren wir leider noch nicht hungrig genug.
Stattdessen reservierten wir für den Abend zwei Plätze auf dem Restaurantschiff unweit unseres Apartments, wohin wir uns nach dem Warnemünde-Ausflug zu Kuchen ohne Kaffee (denn wie gesagt schmeckt dieser handgebrüht ja nicht wirklich) zurückzogen.
Kurze Zeit später wurde unser Tisch für den Abend storniert. Wetterbedingt, denn unsere Plätze wären draußen gewesen. Das war uns nicht bewusst, daher umso besser, dass es noch gecancelt wurde.
Wir überbrückten die Zeit bis zum Abendessen mit um die Ecke gedachten Rätseln aus dem Zeit Magazin und bestellten uns indisches Essen ins Apartment, dessen Lieferung jede Minute eintreffen dürfte.
Und gleich schauen wir noch Tatort. Also ich. Ob Frau N sich auch daran beteiligt, werden wir sehen.
Und was andernorts heute so passierte, findet sich wie immer bei Frau Brüllen.

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